Viszerale Physiotherapie und funktionelle Medizin

Leber und Entgiftung

Preis
585,00 €
Fachbereiche
Allgemeine Medizin
Orthopädie
Innere Medizin
Assessments
Zielgruppen
Physiotherapie
Osteopath
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
26145
Termin
18.09.2026 - 20.09.2026
Kursort
FBZ
Lehreinheiten: 26
Fortbildungspunkte: 26
19 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 20
Anmeldeschluss: 18.09.2026 00:00
Kurszeiten
Fr, 18.09.2026 14:00 - 20:00
Sa, 19.09.2026 09:00 - 18:00
So, 20.09.2026 09:00 - 17:00
Patient:innen mit körperlichen Beschwerden ohne Organbefund machen in der ärztlichen Praxis einen Großteil des Patient:innenaufkommens aus. Schätzungsweise 50 - 70% aller körperlichen Beschwerden fallen in diese Kategorie sog. funktioneller Erkrankungen (Kroenke 2003)
klassischerweise besteht die ärztliche Therapie von funktionellen Erkrankungen innerer Organe aus einer Kombination medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlungsverfahren, zu denen auch konventionelle Entspannungsverfahren zählen. Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen gehen davon aus, dass von diesen Therapieverfahren ca. 40-60% der Patient:innen profitieren. Das heißt: Nahezu die Hälfte ist weiterhin auf der Suche nach einem geeignetem Therapieverfahren. Die Viszerale Physiotherapie bietet hier eine wirksame Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten.
Die Mehrzahl der Patient:innen, die sich in den physiotherapeutischen Praxen vorstellen, leiden primär an Beschwerden, die sich im Bereich des Bewegungsapparates äußern. Bei vielen dieser Beschwerden existieren jedoch pathogene Co-Faktoren, die auf Funktionsstörungen innerer Organe zurückgeführt werden können.
Ziele:
Viszerale Physiotherapie als Sonderbereich innerhalb der klassischen Physiotherapie ist fokussiert auf die manuelle Diagnostik und manuelle Therapie funktioneller Erkrankungen innerer Organe. Die Funktionelle Medizin berücksichtigt die Gesamtheit der neurofreflektorischen, zellulären, biochemischen und hormonellen Zusammenhänge bei der Diagnostik und Behandlung chronisch kranker Problempatient:innen.
Primäres Ziel der Zusatzqualifikation ist die Integration verschiedener viszeraler Untersuchungs- und Behandlungskonzepte in eine komplementäre medizinische Betrachtungsweise zur Behandlung von Funktionsstörungen innerer Organe, sowie Funktionsstörungen des Bewegunssystems, die nach "klassischer" manualtherapeutischer Behandlung immer wieder rezidivieren, so dass sie einen systemischen Ansatz erforderlich machen.
Dieser Lehrgang bietet die Möglichkeit, funktionelle Zusammenhänge der einzelnen Organsysteme aufzudecken und die Inhalte praxisrelevant mit einem Untersuchungs- und Behandlungskonzept in die tägliche Praxis zu integrieren.
ReferentIn
Matthias LÖBER
PT,MT,OMT