Manuelle Therapie der OE bei Spastik und Hypertonus
Froced use Grundausbildung Modul 1
Preis
690,00 €
Fachbereiche
Neurologie
Zielgruppen
Physiotherapie
Ergotherapie
Ergotherapie
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
27085
Termin
03.04.2027 - 06.04.2027
Kursort
FBZ
Lehreinheiten: 32
Fortbildungspunkte: 32
18 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 18
Anmeldeschluss: 03.04.2027 00:00
Erleben Sie, wie Sie mit durchdachten manuellen Ansätzen die Funktion der Oberen Extremität verbessern. Ein entscheidender Beitrag zur Rehabilitation Ihrer Patient:innen!
Spastik, Hypertonus, Immobilität, unzureichende Lagerung. Neurologische Ereignisse führen häufig zu orthopädischen Einschränkungen, die Schmerzen verursachen und die motorische Rehabilitation erschweren können. Besonders betroffen ist oft die Hand. Diese ist in starker Flexion fixiert, kaum zu öffnen und schwer zu aktivieren. Doch genau diese Einschränkungen lassen sich gezielt beeinflussen. Mit bewährten manuellen Techniken aus der Forced Use Therapie, angepasst an die spezifischen Bedürfnisse neurologisch betroffener Patienten, können wir Mobilität zurückgewinnen und funktionelle Fortschritte ermöglichen.
In der neurologischen Rehabilitation stoßen Therapeuten häufig auf die Herausforderung eines stark erhöhten Muskeltonus oder einer ausgeprägten Spastik. Dies schränkt die Beweglichkeit der Oberen Extremität erheblich ein, insbesondere die Hand scheint oft „blockiert“.
Inhalte:
- pathophysiologische Verständnis der orthopädischen Auswirkungen neurologischer Ereignisse
- gezielte Einsatz manueller Techniken aus der *Forced Use Therapie* nach Utley/Woll
- spezielle Anpassungen für schwer betroffene oder bereits fortgeschrittene Patienten
- Transfer in die Praxis durch das Einüben von Folgeaktivitäten, wie Stützaktivitäten, und der Vermittlung von Eigenmobilisationstechniken
Ziele:
Nach dem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage:
- die pathophysiologischen Hintergründe orthopädischer Einschränkungen bei neurologischen Patienten zu verstehen und deren therapeutische Beeinflussbarkeit einzuschätzen.
- effektive Techniken zur Mobilisation der Hand – insbesondere der Metacarpale, Carpale, des Handgelenks und Unterarms anzuwenden, um das Öffnen der Hand zu erleichtern.
- geeignete Folgeaktivitäten zu planen, um das neu gewonnene Bewegungsausmaß nachhaltig zu sichern, sowie Betroffenen Übungen zur Eigenmobilisation zu vermitteln.
Dieser Lehrgang ist Grundvoraussetzung für den Lehrgang "Forced Use - Grundausbildung, Modul 2-4"