Lokale Stabilität der Gelenke nach P.E.P.

LWS-Becken-Hüfte

Preis
565,00 €
Fachbereiche
Allgemeine Medizin
Muskuloskelettal
Orthopädie
Unfallchirurgie
Zielgruppen
Physiotherapie
Arzt
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
26019
Termin
24.09.2026 - 26.09.2026
Kursort
FBZ
Lehreinheiten: 45
Fortbildungspunkte: 25
18 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 18
Anmeldeschluss: 24.09.2026 00:00
Kurszeiten
Do, 24.09.2026 14:00 - 19:00
Fr, 25.09.2026 09:00 - 18:00
Sa, 26.09.2026 08:30 - 16:30
Das multimodale Management für muskuloskelettale Beschwerden von und mit Chris Hamilton.
Das breite Spektrum der therapeutischen Vorgehensweisen für das noch breitere Spektrum von Beschwerden stellt eine große Herausforderung für Physiotherapeut:innen in der täglichen Praxis dar.
  • Welchen Befund?
  • Welche Übungen zuerst?
  • Welches Management bei welcher Patient:innengruppe?
  • Mit welcher thera­peutischen Strategie können die Patient:innen ihre Beschwerden aktiv beeinflussen?
  • Wie setzt man die Behandlung fort?
  • Wie kann man die Patient:innen motivieren, sich aktiv am Genesungsprozess zu beteiligen?
In diesem Kurs lernt man Fast Tracking Physiotherapie. Die unzähligen Fragebögen, Testbatterien und Behandlungsevidenzen aus der Wissenschaft werden gezielt komprimiert und geordnet für die Praxis- und Patient:innentauglichkeit. Therapeutische Übungen zur lokalen Stabilität der Gelenke, zur Haltungskontrolle, zum Gleichge­wicht, zur Wahrnehmung, zur Okulomotorik, zur Beweglichkeit und zur Kraftausdauer werden mit manuellen Techniken, edukativer Therapie und Biofeedback systematisch ergänzt. Ziel ist es, so effektiv und effizient wie möglich zu sein. Dementsprechend ist dieser Kurs inhaltlich aufgebaut.
LWS-BECKEN-HÜFTE
Befund und Behandlungsstrategien für folgende Patient:innengruppe:
Lumbopelvische Beschwerden: unspezifische, akute und chronische Kreuzschmerzen, Spondylolisthesis; Iliosakralgelenk-Beschwerden (ISG), Leistenbeschwerden; Femoroacetabuläres „Impingement“ FAI. Komorbiditäten: Inkontinenz, Atemwegserkrankung, gastrointestinale und Postpartum-Beschwerden. Therapeutische Übungen zur moto­rischen Kontrolle der tiefen lumbopelvischen Muskeln und der Hüftmuskeln (Beckenboden, Psoas, Glutaei, Transversus Abd, Diaphragma, und Multifidus lumbalis); zur axialen Haltungskontrolle und zum Gleichgewicht werden vermittelt und systematisch umgesetzt nach aktueller Evidenz und patien:innenspezifischem Bedarf. Biofeedback beschleunigt den Lernprozess sowohl für Patient:innen als auch Therapeut:innen. Hierzu werden Ultraschall, Elektromyographie (EMG) und Druck (Stabilizer®) und Laser eingesetzt.
Literatur:
Hamilton, C. (2012). "Elf Fragen und Antworten und um die motorische Kontrolle bei lumbaler Instabilität." Manuelle therapie 16: 215-219.
Richardson, C., et al. (2009). Segmentale Stabilisation im LWS-Beckenbereich. Therapeutische Übungen zur Behandlung von Low Back Pain. London, Churchill Livingstone. ISBN 9783437484957
Hamilton, C von In: Niemier,K „Seidel W Funktionelle Schmerztherapie des Bewegungsapparats“ (2009) ISBN 9783540887980
Hamilton, C Physiotherapie bei Schleudertrauma. Physiopraxis CPTE 11:4 3-15, 2006
Hamilton, C.F., Das Muskelbuch: Theorie der Muskelfunktion, in Das Muskelbuch, K.P. Valerius, Editor. 2009, Hippokrates: Stuttgart. p. 13-19.
Hamilton, C. (1997). “Segmentale Stabilisation der LWS.” Krankengymnastik 4: 614-622.
Hamilton, C. F. and C. A. Richardson (1997). “Neue Perspektiven zu Wirbelsäuleninstabilitäten und lumbalen Kreuzschmerz: Funktion und Dysfunktion der tiefen Rückenmuskeln.” Manuelle Therapie 1(1): 17-24. Hides, J. A., C. A. Richardson, et al. (1997). “Lokale Gelenkstabilisation: Spezifische Befunderhebung und Übungen bei lumbalen Rückenschmerz.” Manuelle Therapie 1 (3).
ReferentIn
Christine HAMILTON
B.Phty University Queensland - AUS