Gehirn und Alterungsprozesse
Gesund altern
Preis
210,00 €
Fachbereiche
Fachbereichsübergreifend
Gesundheitsförderung und Prävention
Physiologie
Gesundheitsförderung und Prävention
Physiologie
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
27028
Termin
19.02.2027 - 20.02.2027
Kursort
Online
Lehreinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
30 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 30
Anmeldeschluss: 19.02.2027 00:00
„Deine Nahrung soll deine Medizin sein!“ (Hippokrates)
Biopsychosoziale Prozessveränderungen sind unvermeidbar, irreversibel und geschehen während unserer gesamten Lebensphase. Schrittweise findet eine Reduzierung der organischen Funktioneneffizienz statt (biologisch). Neue soziale Rollen, die nach den sozialen und kulturellen Werten positiv oder negativ sein können, gehören zum menschlichen Alterungsprozess (sozio-kulturell). Psychologische Aspekte, die sowohl von der Gesellschaft als auch bei sich selbst betrachtet/gespürt werden können, sind Aspekte der Alterung (psychologisch).
Diese ganzen Alterungsphänomene sind das Resultat der Ausschaltung einiger Gene. Dies wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die Zellalterung findet nicht nur in der Haut statt, sondern natürlich auch im gesamten Körper und den Nervenzellen, die im Laufe der Zeit kleiner werden und einige Verknüpfungen verlieren.
Was aber, wenn die Hirnfunktionen nachlassen? Welche genetischen Faktoren und Umweltfaktoren tragen dazu bei, dass einige Menschen z.B. nur unter leichter Gedächtnisstörung leiden, während andere Menschen sehr dramatisch unter Demenz leiden?
Sie erhalten in diesem Kurs einen Überblick und Einblick in verschiedene Faktoren, die den Alterungsprozess beschleunigen oder entschleunigen können. Die mit dem Gedächtnissystem verbundenen Hirnstrukturen und deren Funktionen werden sehr anschaulich erläutert. Das Ziel des Kurses ist ein besseres Verständnis des unvermeidbaren Alterungsablaufes und deren Störungen.
Inhalte:
- Warum altern wir?
- Wie Gene geschont aber auch im Alter ausgeschaltet werden
- Telomere und Telomerase
- Funktionelle Medizin: sollten die Laborwerte „normal“ oder „optimal“ sein?
- Genetische Prädispositionen und/oder Mutationen versus Umweltfaktoren, die die Alterungsprozesse beeinflussen
- Altern ohne krank zu werden
- Alterungsprozesse der hormonalen Rezeptoren und Älterwerden
- Veränderung kognitiver Fähigkeiten
- Altern und Neurotransmitter
- Genetisches, chronologisches, biologisches und neurologisches Alter
- Schlafdeprivation: Chaperone-Proteine, Immunsystem, Wachstumshormon und älter werden
- Körpertemperatur, enzymatische Prozesse und Sterblichkeit
- Mythus Cholesterin versus Erkrankungen
- Alzheimer: Genetische Neigung versus Lebensstill
- Veränderungen innerhalb und außerhalb der Nervenzellen
- Die Wirkung der abnehmenden Lebensmittelabsorption auf das Gehirn.