Exekutivfunktionen bei Aphasie und ihre Bedeutung für die Gesprächsfähigkeit

Grundlagen, Diagnostik

Preis
380,00 €
Fachbereiche
Neurologie
Zielgruppen
Logopädie
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
L26001
Termin
07.05.2026 - 08.05.2026
Kursort
Online
Lehreinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
15 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 20
Anmeldeschluss: 30.04.2026 12:00
Kurszeiten
Do, 07.05.2026 09:00 - 16:15
Fr, 08.05.2026 09:00 - 16:15
Personen mit einer Aphasie äußern häufig den Wunsch, wieder besser Gespräche führen zu könne. Dafür sind neben sprachsystematischen Leistungen auch andere nichtsprachliche Funktionen nötig, wie die Exekutivfunktionen. Zu den Exekutivfunktionen zählen unter anderem Funktionen wie die Umstellungsfähigkeit, die Planungsfähigkeit oder der Perspektivwechsel, die ermöglichen, dass Themensprünge nachvollzogen und Gesprächsbeiträge strukturiert sowie für den Hörer nachvollziehbar formuliert werden können.
Studien haben gezeigt, dass Exekutivfunktionen bei Menschen mit einer Aphasie eingeschränkt sein können und es den Betroffenen dadurch schwerfällt, sich erfolgreich an Gesprächen zu beteiligen. Zur Verbesserung der Gesprächsfähigkeit sollten demnach in der Aphasietherapie, neben sprachsystematischen Schwierigkeiten, auch Beeinträchtigungen der Exekutivfunktionen berücksichtigt werden.
Es werden zunächst theoretische Grundlagen zu den Exekutivfunktionen vorgestellt. Im Anschluss werden neuropsychologische Testverfahren präsentiert und deren Einsatz in der Logopädie diskutiert. Ausgehend von neuropsychologischen Therapieverfahren werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie gestörte Exekutivfunktionen in die Aphasietherapie integriert werden können.
ReferentIn
SPITZER Lena