Bindegewebe und Wundheilung
in der Therapie
Preis
90,00 €
Fachbereiche
Fachbereichsübergreifend
Physiologie
Physiologie
Zielgruppen
Physiotherapie
Ergotherapie
Masseure
Sportwissenschafter
Ergotherapie
Masseure
Sportwissenschafter
ReferentInnen
Lehrgangs-Nr.
26114
Termin
10.11.2026
Kursort
Online
Lehreinheiten: 4
Fortbildungspunkte: 4
18 freie Plätze
max. Teilnehmerzahl 20
Anmeldeschluss: 09.11.2026 12:00
In diesem Live Onlineseminar geht es um die praktischen Belange des kollagenen Bindegewebes sowie der Wundheilung und die Bedeutung für die Therapie.
Warum werden viele Patienten immer noch 6 Wochen immobilisiert?
Warum haben viele Patienten nach einer Immobilisation von 6 Wochen langanhaltende Bewegungseinschränkungen und Belastungsprobleme?
Warum wird manchen Patienten gesagt, dass es ungefähr ein halbes oder ein ganzes Jahr dauert, bis alles wieder Stabil ist?
Return to Sports erst nach 6 oder9 Monaten?
Warum gibt es immer wieder Retraumen, weil Sie zu früh oder zu spät oder falsch belastet haben?
Und vor allem, warum gelingt es z.B. vielen vielen z.B. Profiskifahrer Innen nach wenigen Wochen wieder auf der Piste zu stehen?
Die Basis für die Antworten dieser Fragen ist nicht die persönliche Meinung eines Arztes oder Dozenten, sondern die Physiologie des kollagenen Bindegewebes.
Sätze wie: Form follows Functionoder Use it, or loose itsind keine einfachen Sprüche, sondern essentiell für die Behandlung.
Wir werden besprechen welche Zelle für die Produktion von Kollagen verantwortlich ist, was und wie diese produziert und welche Reize sie braucht um überhaupt zu produzieren.
Wie es zur Ausrichtung der kollagenen Fasern kommt, wie diese sich verbinden und eine Struktur bilden. Immer aus praktischer Sicht!
Ebenso, wenn nicht sogar wichtigerer Bestandteil des kollagenen Bindegewebes ist aber die Wasserbindung. Somit reden wir über Hyaluronsäure, Proteoglycane, Glycosaminoglycane, usw. aber aus rein praktischer Sicht ohne kompliziert zu werden.
Abschließend zum Thema Bindegewebe reden wir über die Folgen einer Immobilisation, das diese eigentlich nur Schaden macht und wie man diesen Schaden umgehen kann. Vielleicht sogar trotz 6-wöchiger Immobilisation.
Die entscheidende Frage zu einer bestimmten Übung ist nämlich nicht: Ab wann machst du denn diese Übung (?),sondern: Bis wann musst du sie können!
Die Wundheilung ist ebenfalls ein sehr interessantes Thema. Sie reguliert der Körper eigentlich selbst und in den seltensten Fällen braucht er Hilfe. Nur warum werden wir Menschen immer langsamer und schlechter bei der Wundheilung. Vielleicht stören wir ja eher diesen komplizierten biochemischen Prozess.
Die Kunst in der Therapie ist:
Der richtige Reiz zum richtigen Zeitpunkt
Aber um das zu können, muss man zumindest grobe Kante den Fahrplan kennen. Was passiert in der Exsudationsphase, wo setzen Entzündungshemmer an und wie stören sie den Wundheilungsprozess. Machen Wärme oder Eis oder Quark bei einer Entzündung Sinn. Wie kann ich den Prozess unterstützen. Welche Reize braucht das Gewebe in der Proliferationsphase und welche Rolle spielen die Fibroblasten. Zu welchem Zeitpunkt muss welcher Belastungsreiz gesetzt werden. Die Frage: Ab wann kannst du denn belasten (?)ist völlig falsch gestellt. Die Frage muss lauten: Bis wann muss er belasten können?
Warum werden viele Patienten immer noch 6 Wochen immobilisiert?
Warum haben viele Patienten nach einer Immobilisation von 6 Wochen langanhaltende Bewegungseinschränkungen und Belastungsprobleme?
Warum wird manchen Patienten gesagt, dass es ungefähr ein halbes oder ein ganzes Jahr dauert, bis alles wieder Stabil ist?
Return to Sports erst nach 6 oder9 Monaten?
Warum gibt es immer wieder Retraumen, weil Sie zu früh oder zu spät oder falsch belastet haben?
Und vor allem, warum gelingt es z.B. vielen vielen z.B. Profiskifahrer Innen nach wenigen Wochen wieder auf der Piste zu stehen?
Die Basis für die Antworten dieser Fragen ist nicht die persönliche Meinung eines Arztes oder Dozenten, sondern die Physiologie des kollagenen Bindegewebes.
Sätze wie: Form follows Functionoder Use it, or loose itsind keine einfachen Sprüche, sondern essentiell für die Behandlung.
Wir werden besprechen welche Zelle für die Produktion von Kollagen verantwortlich ist, was und wie diese produziert und welche Reize sie braucht um überhaupt zu produzieren.
Wie es zur Ausrichtung der kollagenen Fasern kommt, wie diese sich verbinden und eine Struktur bilden. Immer aus praktischer Sicht!
Ebenso, wenn nicht sogar wichtigerer Bestandteil des kollagenen Bindegewebes ist aber die Wasserbindung. Somit reden wir über Hyaluronsäure, Proteoglycane, Glycosaminoglycane, usw. aber aus rein praktischer Sicht ohne kompliziert zu werden.
Abschließend zum Thema Bindegewebe reden wir über die Folgen einer Immobilisation, das diese eigentlich nur Schaden macht und wie man diesen Schaden umgehen kann. Vielleicht sogar trotz 6-wöchiger Immobilisation.
Die entscheidende Frage zu einer bestimmten Übung ist nämlich nicht: Ab wann machst du denn diese Übung (?),sondern: Bis wann musst du sie können!
Die Wundheilung ist ebenfalls ein sehr interessantes Thema. Sie reguliert der Körper eigentlich selbst und in den seltensten Fällen braucht er Hilfe. Nur warum werden wir Menschen immer langsamer und schlechter bei der Wundheilung. Vielleicht stören wir ja eher diesen komplizierten biochemischen Prozess.
Die Kunst in der Therapie ist:
Der richtige Reiz zum richtigen Zeitpunkt
Aber um das zu können, muss man zumindest grobe Kante den Fahrplan kennen. Was passiert in der Exsudationsphase, wo setzen Entzündungshemmer an und wie stören sie den Wundheilungsprozess. Machen Wärme oder Eis oder Quark bei einer Entzündung Sinn. Wie kann ich den Prozess unterstützen. Welche Reize braucht das Gewebe in der Proliferationsphase und welche Rolle spielen die Fibroblasten. Zu welchem Zeitpunkt muss welcher Belastungsreiz gesetzt werden. Die Frage: Ab wann kannst du denn belasten (?)ist völlig falsch gestellt. Die Frage muss lauten: Bis wann muss er belasten können?