Lokale Gelenkstabilität

Muskelkontrolle=Schmerzkontrolle

Die Lokale Stabilität nach Richardson, Jull et al (s. Hamilton Man Therapie 1/1s. 17, 1997) gehört zu den wenigen wissenschaftlich belegten Behandlungsmethoden zur Rezidivprophylaxe der Wirbelsäulenbeschwerden. Auf der biomechanischen und neurophysiologischen Basis der Wirbelsäulenstabilität werden klinische Untersuchungs- und Behandlungstechniken der tiefen lokalen Muskeln für LWS, HWS und ISG präsentiert, beigebracht und praktisch geübt. Auch auf Inkontinenz lassen sich die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden hervorragend übertragen.

Evidence Based Medizin ist das Stichwort der Zukunft in der Physiotherapie.

Für die lokale Gelenkstabilität gibt es inzwischen acht unabhängige wissenschaftliche randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die einen soliden Beweis für die Effektivität der lokalen Übungsprogramme bei Wirbelsäulenbeschwerden liefern (z. B. rezidiven Kreuzschmerzen oder zervikogenen Kopfschmerzen). Weiter stellt die Referentin ein Modell vor, in das die diversen Konzepte zur Behandlung des Kreuzschmerzes eingearbeitet werden können. Wie lassen sich die unterschiedlichen Behandlungsansätze z. B. manuelle Therapie, lokale Gelenkstabilität und Trainingstherapie einsetzen?

Warum Biofeedback?

Palpation, Druck, Ultraschall, EMG und ein Laserpointer werden eingesetzt, um die Funktion schwer zugänglicher lokaler Muskeln wie M. Tranversus Abd. Beckenboden zu beurteilen. Das EMG, zum Beispiel, meldet exzessive globale Aktivität in Muskeln wie oberer Trapezius oder Obliquis Ext. Der Laserpointer ist eine kostengünstige Art, um das Gleichgewicht und die kinaesthetische Wahrnehmung zu messen und zu trainieren. Ultraschall und EMG Biofeedback sind für Therapeuten und Patienten leicht umsetzbar. Alle Formen des Biofeedbacks sichern die Behandlungsqualität und fordern mehr Selbstsicherheit, beschleunigen den motorischen Lernprozess, verbessern die Wahrnehmung und motivieren beide, Physiotherapeut und Patient.

Durch die Zusammenarbeit mit dem bekannten australischen Forschungsteam Joint Stability Research Unit vermittelt die Referentin umfangreiches Wissen und viele praktische Insider-Tipps zu diesen anspruchsvollen und effektiven Behandlungsmethoden bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden.

  • Stabilität der Wirbelsäule: lokal und global
  • Dysfunktion der tiefen lokalen Muskeln bei Rückenschmerzen
  • Tests der Dysfunktion der tiefen Muskeln der LWS
  • Rolle der Diaphragma und des Beckenbodens bei lumbopelvischer Stabilität
  • klinische Methoden der Rehabilitation M. multifidus, M. transversus abdominis Beckenboden und Diaphragma
  • Dysfunktion der tiefen lokalen Muskeln bei HWS-Syndromen,Tests der Dysfunktion der tiefen Muskeln der HWS und Scapula
  • klinische Methoden der Rehabilitation der HWS und Scapula
  • Tests und Behandlung: kinaesthetische Wahrnehmung und Gleichgewichtsstörungen
  • Laserpointer Feedback in Therapie: HWS, Schulter und Knie
  • Biomechanik der Wirbelsäulenstabilität
  • Die Beziehung zwischen Biofeedback und Motorischem Lernen
  • Grundlage des Ultraschalls (US) und Elektromyographie (EMG)
  • US und EMG in der Behandlung des Beckenbodens, Tranversus Abd. Diaphragma
  • Beweise für die Wirksamkeit der Rehabilitation der HWS und LWS
  • Behandlungssteigerung: Eingliederung des globalen Muskelsystems
 
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PEP - LWS-Becken-Hüfte-Nacken-Schulter
Lokale Stabilität der Gelenke
595,00 €
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Lehrgangs-Nr.:18122
von
13.01.2018
bis
17.01.2018
Es sind noch Plätze vorhanden zu den Lehrgangsdetails