Dorn-Breuss Methode
Schwerpunkt der Methode Dorn nach Dieter Dorn
 
Der Ansatz innerhalb dieser Arbeit zielt auf die Wiederherstellung einer natürlichen aufrechten Wirbelsäule, bzw. es wird in der Behandlung auf Faszien, Muskeln und Gelenke eingewirkt, so dass Fehlregulationen einzelner Wirbel und/oder Seitwärtskrümmungen mehrere Wirbel-Segmente aufgehoben werden. Voraussetzung dafür ist eine waagrechte Beckenlage. Vergleicht man analog dazu den menschlichen Körper mit einem Turm, so muss dessen Basis stabil sein. Eine schiefe oder instabile Basis wird an der darüber liegenden Konstruktion immer Bauschäden nach sich ziehen.
 
Eine waagrechte Beckenlage setzt zwei gleich lange Beine voraus. Es hat sich gezeigt, dass bei etwa 80 % der Menschen, die mit Wirbelsäulenbeschwerden Hilfe suchen, die Beine scheinbar unterschiedlich lang sind. Auch wenn man es nicht immer gleich bemerkt, führt eine so genannte funktionelle Beinlängendifferenz auf Dauer zu Beschwerden im Stützapparat, da die Statik nicht mehr stimmt.
 
Obwohl fast alle Menschen anatomisch gleich lange Beine haben, sind bei fast jedem zweiten Menschen funktionelle Beinlängenunterschiede feststellbar. Oft ist dafür eine veränderte Stellung des Oberschenkelknochens in der Hüftpfanne, verbunden mit einer muskulären einseitigen Verspannung oder Muskelverkürzung, verantwortlich.
Es handelt sich um so genannte „Fehlregulierung“, am häufigsten davon betroffen sind die Hüftgelenke, seltener Knie-, und Sprunggelenk. Wenn eine Gelenks-Fehlregulierung nicht gerade durch einen Unfall hervorgerufen wurde, entwickelt sie sich oft ganz allmählich und fast unbemerkt durch einseitiger Belastung oder Körperhaltung. Die betroffenen Bänder erschlaffen langsam, und es gibt so gut wie keine Warnzeichen.
 
Die Pfanne des Hüftgelenkes ist anatomisch gesehen nach vorne hin wesentlich weiter geöffnet, als nach hinten. Das ist notwendig, da sonst der Schenkelhals beim Sitzen an das knöcherne Pfannendach anstoßen würde. Diese anatomische Notwendigkeit hat allerdings den Nachteil, dass, wenn ein Zug auf das Hüftgelenk ausgeübt wird, sich die Bänder lockern und der Kopf etwas aus der Pfanne herausgezogen wird. Die Folge ist eine scheinbare Beinverlängerung durch eine Hüftgelenks-Fehlregulation, das wiederum kann eine unnötige vorzeitige Abnützung des Knorpels einleiten.
Deshalb werden bei der Dornmethode diese Gelenke immer gemeinsam mit den Klienten in einem bestimmten Bewegungsmodus „zusammengeführt“. Denn nur ein Gelenk, das optimalen Kontakt hat, kann richtig versorgt werden und eine normale Beweglichkeit aufrechterhalten.
 
Auch einseitige Bewegungsgewohnheiten können die Gelenke jahrelang belasten, ohne dass der Körper sich gleich meldet. Viele Menschen schlagen beispielsweise im Sitzen ganz automatisch die Beine übereinander, sitzen häufig und zu lange in tiefen unbequemen Sesseln, oder sind zu häufigen und langen Autofahrten in ungünstig geformten Sitze gezwungen.
Auch bei bestimmten gymnastischen Übungen, ganz besonders bei Dehnübungen in der Aufwärmphase vor einer sportlichen Betätigung, kann es zu Überdehnung kommen, so das beispielsweise der Hüftkopf nicht wieder optimal in die Pfanne zurückgleitet und so eine Fehlregulation nach sich zieht.
 
Es ist daher sehr sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit die Beinlängen zu kontrollieren und bei Bedarf die erlernten Selbsthilfeübungen anzuwenden.
 
Erfolgreich eingesetzt wird die sanfte Wirbelregulation z.B. bei:
  • Bandscheibenproblemen
  • Ischiasleiden
  • Nackenproblemen mit Armschmerzen
  • Kreuzschmerzen
  • Skoliose
  • Muskelverspannungen
  • Bindegewebsverhärtungen
  • Verkippung des Kreuzbeines
  • Gelenksabnützung
  • Knieproblemen
Schwerpunkt der Breuss-Massage nach Rudolf Breuß
 
Nach dem Betrachten des Körpers im Stehen und im Liegen, sowie der mit dem Klienten zusammen ausgeführten dornischen Gelenktechnik an den Beingelenken, wird die Breussmassage eingesetzt. Diese Massageart konzentriert sich im Besonderen auf den Bereich entlang der Wirbelsäule. Mit sanften rythmisch, monotonen Bewegungen wird erwärmtes, sonnengereiftes Johanniskrautöl in das Gewebe einmassiert. Einerseits können sich dadurch die Muskeln, Faszien, Sehnen entspannen und entschlacken, andererseits kann der Effekt mit einem Aufwärmen vor dem Sport verglichen werden.
 
Deshalb stellt die Breuss-Massage eine ideale Vorbereitung für die, wenn notwendig, folgende Dorn-Methode dar, vermag physische und emotionale Blockaden zu lösen und kann den Klienten in einen heilsamen Entspannungszustand bringen. Die nachfolgende Dorn-Methode kann durch sanften und gezielten Druck weiter auf die entspannungswillige Muskulatur einwirken. Die Wirbelsäule findet wieder in eine natürlich bewegliche Haltung.
 
Ziel der Dorn Breuss Methode
 
ist die Lösung und Aufhebung von Wirbelsäulen- und Gelenksproblemen um eine schmerzfreie Beweglichkeit wieder möglich zu machen und aufrecht zu erhalten.
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Lehrgangs-Nr.:17177
von
16.09.2017
bis
18.09.2017
Es sind noch Plätze vorhanden zu den Lehrgangsdetails