Microkinesitherapie „Homöopathie mit den Händen“

Der Körper löst sein Problem selbst.
Schwachstellen des Körpers entdecken, deuten und korrigieren.
Durch sanfte Berührungen wird der Organismus mit seinen ursprünglichen Kräften in Verbindung gebracht und findet so neue Möglichkeiten, sich selbst zu heilen.

Stimuliert wird fast unmerklich (Micro!) mit Bewegungen (Kinesie!), die den Körper an unvollständig abgeheilte Verletzungen erinnern. Reaktiv wird die vollständige Beantwortung des Reizes (die Heilung, Korrektur) vom Organismus durchgeführt.
Bei diesem sehr ursächlichen Zugang spielt es keine Rolle, wie lange eine Irritation zurückliegt, oder ob sie bewusst erinnert wird. Behandelt werden sowohl die Folgen physikalischer Traumen als auch z.B. Schädigungen durch Toxine, Infektionen oder emotionale Überlastungen.
Da es sich nicht um ein Lindern von Symptomen, sondern um das gezielte Löschen belastender Informationen handelt, ist der Erfolg dauerhaft.
Die Sanftheit der verwendeten Griffe macht aus der Microkinesitherapie eine Methode ohne Gefahren und Kontraindikationen. Sie eignet sich unter anderem sehr gut zur Behandlung von:

  • akuten Verletzungen
  • Schmerzzuständen
  • Störungen des Bewegungsapparates
  • Erschöpfungszuständen
  • Konzentrationsstörungen
  • vegetativen Problemen.

http://www.microkinesitherapie.de

Zielgruppe: PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, ÄrztInnen, OsteopathInnen, Hebammen

Weitere Informationen: 

Microkinesitherapie ist eine ausserordentlich sanfte Körperarbeit, die seit 1980 von den französischen Physiotherapeuten und Osteopathen Daniel Grosjean und Patrice Benini in enger Zusammenarbeit mit Embryologen, Physikern und Biologen entwickelt wurde und noch immer wird. Bereits in den ersten Anfängen der Methode dienten Doppelblindstudien als Mittel zur Verifizierung der durch Tastung gefundenen Zusammenhänge.

Die theoretische Grundlage zur Microkinesitherapie liefert die Embryologie, die Wissenschaft um die Entstehung und Entwicklung unseres Körpers. Diese beginnt mit dem befruchteten Ei und beschreibt, wie sich aus drei einfachen Grundgeweben im Laufe der ersten zwei Lebensmonate Muskeln, Knochen, Blutbahnen, Bindegewebe, Organe, Schleimhäute, Drüsen, Nerven, Gehirn sowie Haut differenzieren. Im Laufe des Wachstums des Organismus entfernen sich Strukturen von einander, die in unmittelbarer Nachbarschaft entstanden sind; energetische Verbindungen zwischen ihnen bleiben jedoch lebenslang bestehen.

Mittels dieser Zusammenhänge erklärt die Microkinesitherapie das scheinbar willkürliche Auftreten sekundärer Symptome in weit entfernt liegenden Strukturen und Regelkreisen, deren Ursprünge mit anderen Überlegungen nicht nachvollziehbar sind.

Die Serie A bis C befasst sich mit konkreten Schädigungen (physikalisch, toxisch etc.) von Muskulatur, Nerven und Organen. Schon nach diesen drei Kurswochenenden kann die Prüfung für das Niveau1 abgelegt und – bei Erfolg – der Name Microkinesitherapie verwendet werden.

In den Aufbaukursen verlagert sich der Schwerpunkt Richtung Problemstellungen mit mehreren Ursachen, wie Vorschwächungen von Strukturen durch z.B. vorgeburtliche Informationen (überarbeitete Mutter, geschockte Mutter etc.) oder ererbte Traumainformationen (vier Generationen werden erfasst). Auch dann noch basiert die Suche nach den aufgetretenen Blockaden sowie die Korrekturanregung auf Berührung.

Insgesamt existieren derzeit acht Module. In Österreich werden fünf davon unterrichtet (P1 und P2 ausschliesslich in Wien). Die Anmeldung erfolgt für jeden Kurs einzeln. Da die Inhalte aufbauend sind, ist die Einhaltung der Reihenfolge der Kurse unumgänglich, sie können jedoch an verschiedenen Orten besucht werden. Auf Deutsch wird in Bern, Berlin, Bonn, Hannover, Leipzig, München, Wien und Klagenfurt unterrichtet (siehe dazu www.microkinesietherapie.de).

A-Kurs
Das paraxiale Mesoderm: die wirbelsäulennahe Muskulatur. Finden und Stimulieren von „Narben“, die durch mechanische Irritation entstanden sind. Techniken der raschen Schmerzlinderung (Wirkung innert Sekunden bis spätestens zwei Tagen). Theorie und Praxis.

Konkret bedeutet das die noch effizientere und ursächlichere Behandlung von:

  • PatientInnen nach Operationen oder Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule, des Brustkorbs, des Beckenbodens oder der unteren Extremität.
  • Schreibabies nach Geburt mit Nabelschnurumschlingung
  • PatientInnen nach Schleudertrauma

B-Kurs
Das laterale Mesoderm, Splanchnopleura und Somatopleura: die periphere Muskulatur mit den jeweiligen viszeralen (organischen) Entsprechungen. Finden und Stimulieren von „Narben“, die durch mechanische Irritationen der Muskulatur entstanden sind. Techniken zur Entlastung der inneren Organe. Theorie und Praxis.

  • Verletzungen der Extremitäten
  • Frakturen im Gesichtsbereich.
  • Weiter entfernte Folgeproblematiken (Auswirkungen auf Muskelketten, Auswirkungen auf Organe).

C-Kurs
Das intermediäre Mesoderm und das Ektoderm: das Urogenitalsystem und das Nervensystem. Finden und Stimulieren von „Narben“, die durch physikalische oder emotionale Überforderung entstanden sind. Techniken zur Restitution des Nervensystems (Synapsenaktivität). Theorie und Praxis.

  • stat. post. Operationen im Urogenitalbereich, stat. post. Mammaamputation
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Vegetative Entgleisungen.

Über die Kursinhalte ABC kann eine Prüfung abgelegt werden (Niveau1), deren Bestehen zur Nutzung des Namens Microkinesitherapie und zur Aufnahme in die TherapeutInnenliste berechtigt.

Bildergalerie

Instruktoren
Agnes SCHITTER

PT, Microkinesitherapietherapeutin